Sonnenharz —Entsalzungs- und Reinigungsverfahren für nichtionische Kontrastmittel
Kontrastmittel sind chemische Verbindungen, die in der medizinischen Bildgebung eingesetzt werden. Sie werden durch Injektion in den menschlichen Körper regelrecht behandelt. Diese organischen Substanzen weisen eine höhere oder niedrigere Dichte als das umgebende Gewebe auf, wodurch der Kontrast mithilfe von Bildgebungsgeräten sichtbar gemacht werden kann. Beispielsweise werden Jodpräparate und Bariumsulfat häufig für Röntgenuntersuchungen verwendet.
Kontrastmittel werden primär zur Darstellung von Blutgefäßen und Körperhöhlen eingesetzt und sind gängige Mittel in der interventionellen Radiologie. Der Mensch unterscheidet zwischen nichtionischen und ionischen Kontrastmitteln. Nichtionische Kontrastmittel werden aufgrund ihrer geringeren toxischen Nebenwirkungen bevorzugt und häufig in der Angiographie und bei transvaskulären Kontrastmitteluntersuchungen verwendet.

Entsalzung und Reinigung bei der Herstellung nichtionischer Kontrastmittel:
Um die Herstellung hochreiner Endprodukte zu gewährleisten, spielen Entsalzung und Reinigung eine entscheidende Rolle im Herstellungsprozess nichtionischer Kontrastmittel. Diese Schritte sind unerlässlich für die Entfernung von Salzen, Verunreinigungen, organischen Rückständen, Spurenmetallionen und festen Verunreinigungen. Durch die effektive Beseitigung dieser Kontaminanten tragen die Entsalzungs- und Reinigungsprozesse zur Verbesserung der Reinheit und Qualität der Kontrastmittel bei. Darüber hinaus hilft dieses spezielle Reinigungsverfahren, unerwünschte Reaktionen und Nebenwirkungen bei Patienten während der nachfolgenden Anwendung zu reduzieren.
Darüber hinaus gewährleisten Entsalzungs- und Reinigungsverfahren, dass nichtionische Kontrastmittel die Anforderungen internationaler Arzneimittel- und Arzneimittelbehörden erfüllen. Diese obligatorische sichere Reinigung stellt eine verbesserte Qualität, Sicherheit und medizinische Eigenschaften des Kontrastmittels dar und verringert somit das Risiko von Nebenwirkungen.
Gängige Verfahren zur Entsalzung und Reinigung:
Zur Entsalzung und Reinigung bei der Herstellung von Kontrastmitteln können verschiedene Verfahren eingesetzt werden. Die Auswahl dieser Verfahren hängt von Art, Zusammensetzung und Produktionsanforderungen des Kontrastmittels ab. Zu den Verfahren gehören:
1. Membranfiltration: Die Membranfiltration nutzt Trennverfahren, um Feststoffpartikel, Verunreinigungen, Makromoleküle, Schwebstoffe und Mikroorganismen aus der Lösung zu entfernen. Je nach gewünschtem Entsalzungseffekt können verschiedene Membrantypen, wie z. B. Umkehrosmose-, Ultrafiltrations- und Mikrofiltrationsmembranen, ausgewählt werden.
2. Umkehrosmose: Die Umkehrosmose ist ein Entsalzungsverfahren, bei dem gelöste Stoffe und Lösungsmittel einer Lösung durch eine semipermeable Membran getrennt werden. Unter hohem Druck wird das Lösungsmittel durch die Membran gepresst, während Ionen und Verunreinigungen in der Lösung und im Lösungsmittel zurückgehalten werden. Dadurch werden Salze und andere gelöste Stoffe effektiv aus der Lösung entfernt.
3. Ionenaustauschverfahren: Der Ionenaustausch ist ein weit verbreitetes Entsalzungs- und Reinigungsverfahren. Dabei werden Harze oder Gelmaterialien mit Ionenaustauschkapazität eingesetzt, um Ionen in der Lösung selektiv zu adsorbieren und freizusetzen und so Salze und andere Verunreinigungen zu entfernen. Das Ionenaustauschverfahren kann je nach Bedarf als Kationen- oder Anionenaustausch durchgeführt werden.
4. Chromatographisches Entsalzungsverfahren: Die chromatographische Trenntechnologie dient der Entfernung anorganischer Salze, Pigmente und anderer Verunreinigungen aus der Ausgangslösung. Das abgetrennte Extrakt wird anschließend mit Raffinationsharzen weiter gereinigt, um die Reinigungswirkung zu gewährleisten.
Anwendungsbeispiel: Iodixanol-Reinigung:
Iodixanol-Reinigung: Das Reinigungsverfahren wurde von Sunresin entwickelt. Nach zahlreichen Laborexperimenten und Pilotversuchen in der Anfangsphase wurde das Seplife-Verfahren angewendet. ®Für die Beladung wurde ein Chromatographieharz der LX-Serie ausgewählt. Für den Trennprozess wurde das industrielle präparative Chromatographiesystem DAC1000 verwendet.
Durch Optimierung und Prozessoptimierung erreichte das Chromatographiesystem im Automatikbetrieb eine Ausbeute von über 90 % und eine Reinheit von über 99,8 %. Die in der Produktion erzielten Ergebnisse stimmen mit denen der Laborversuche überein. Das industrielle Chromatographiesystem DAC1000 bietet die Flexibilität, manuellen und automatischen Betrieb umzuschalten und so den spezifischen Produktionsanforderungen der Kunden gerecht zu werden.
DAC Industrielle präparative Chromatographie:

Die präparative DAC-Chromatographie ist eine effiziente Technik zur Probentrennung. Sie nutzt eine DAC-Säule (Dynamic Axial Compression), die höhere theoretische Bodenzahlen und schmalere Peakbreiten während des Trennprozesses ermöglicht. Dies verbessert die Trenneffizienz und die Peak-Kapazität. In Kombination mit Chromatographieharzen von Sunresin liefert sie hervorragende Trennergebnisse und eignet sich zur effektiven Trennung komplexer Gemische.
Vorteile chromatographischer Trenngeräte:
1. Schnelle Trennung: Die DAC-Technologie bietet einen deutlichen Vorteil hinsichtlich der schnellen Trennung. Durch die Nutzung von Kompressionsmechanismen innerhalb des DAC-Systems kann die Länge der Trennsäule erheblich reduziert werden. Dadurch können DAC-Säulen den Trennprozess im Vergleich zu herkömmlichen chromatographischen Säulen wesentlich schneller abschließen. Dies führt zu einer Steigerung der analytischen Effizienz und des Probendurchsatzes.
2. Hohe Probenanpassungsfähigkeit: Die DAC-Technologie zeichnet sich durch ihre hervorragende Anpassungsfähigkeit an ein breites Spektrum von Verbindungen und Harzen aus. DAC-Säulen können mit verschiedenen Packungsmaterialien befüllt werden und eignen sich daher sowohl für die Trennung von Verbindungen mit unterschiedlichen Molekulargewichten als auch für Flüssig- und Festphasentrennungen. Diese Vielseitigkeit ermöglicht ihren Einsatz in unterschiedlichsten analytischen Szenarien.
3. Geringerer Probenverbrauch: Die DAC-Technologie vereint hohe Trenneffizienz mit geringem Probenverbrauch. Dank der außergewöhnlichen Trenneffizienz und Peak-Kapazität der DAC-Säulen lässt sich die benötigte Probenmenge deutlich reduzieren. Dies ist besonders vorteilhaft für die Analyse von Verbindungen mit begrenzter Verfügbarkeit oder hohen Kosten.
4. Hohe Stabilität und Reproduzierbarkeit: DAC-Säulen zeichnen sich durch bemerkenswerte Stabilität und Reproduzierbarkeit aus. Die axialen Kompressionskräfte im DAC-System minimieren den Aufstaueffekt und die Exzentrizität der Säule und verbessern so deren Stabilität und die Reproduzierbarkeit der Trennungen. Dies führt zu zuverlässigen und konsistenteren Ergebnissen.