Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von stark basischen Anionenaustauscherharzen
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von stark basischen Anionenaustauscherharzen
1. Halten Sie den Feuchtigkeitsgehalt konstant.
Der
stark basisches Anionenaustauscherharz
Das Harz enthält eine gewisse Restfeuchte und sollte nicht im Freien gelagert werden. Während der Lagerung und des Transports muss es feucht gehalten werden, um Austrocknung und damit einhergehende Brüche zu vermeiden. Sollte das Harz während der Lagerung austrocknen, muss es in konzentrierter Salzlösung (25 %) eingeweicht und anschließend schrittweise verdünnt werden. Der Harz darf nicht direkt ins Wasser gegeben werden, da er sich sonst schnell ausdehnen und brechen kann.
2. Halten Sie die Temperatur konstant.
Bei Lagerung und Transport im Winter sollte die Temperatur zwischen 5 und 40 liegen
°C gehalten werden, um Unterkühlung oder Überhitzung und damit verbundene Qualitätsverluste zu vermeiden. Steht im Winter keine Wärmedämmung zur Verfügung, kann das Harz in Salzlösung gelagert werden. Die Salzkonzentration richtet sich nach der Temperatur.
3. Entfernung von Verunreinigungen
Industrieprodukte mit stark basischen Anionenaustauscherharzen enthalten oft geringe Mengen an niedermolekularen Polymeren und Monomeren, die nicht an der Reaktion teilnehmen, sowie anorganische Verunreinigungen wie Eisen, Blei und Kupfer. Das neue Harz muss vor der Verwendung vorbehandelt werden. Im Allgemeinen wird es in Wasser eingeweicht, um es vollständig quellen zu lassen. Anschließend können die anorganischen Verunreinigungen (hauptsächlich Eisenverbindungen) mit 4-5%iger Salzsäure und die organischen Verunreinigungen mit 2-4%iger Natronlauge entfernt werden. Anschließend wird mit Wasser bis zur nahezu neutralen pH-Wert-Grenze gewaschen. Bei Verwendung in pharmazeutischen Zubereitungen muss das Harz in Ethanol eingeweicht werden.
4. Periodische Aktivierungsbehandlung
Bei der Verwendung des Harzes wird verhindert, dass Öl und organische Metallmoleküle (z. B. Eisen, Kupfer) schrittweise verdünnt werden. Negativharze sind anfällig für organische Verunreinigungen. Bei Bedarf können sie einige Minuten in 1%iger Wasserstoffperoxidlösung eingeweicht oder mit Säure-Base-Wechselbehandlungen, Bleichbehandlungen, Alkoholbehandlungen und verschiedenen Sterilisationsverfahren behandelt werden.